10 Fragen

10 Fragen, die jeder Kartenleger beantworten sollte

Ich bin durch meinen Lieblings Youtube-Channel auf diese Fragen gestoßen, und fand es eine gute Idee, diese hier ebenfalls mal zu veröffentlichen. Ursprünglich waren sie alle auf englisch, ich habe sie für mich übersetzt. (Bei einer Frage ging es nicht wirklich gut, daher habe ich diese im Original gelassen.)

1. hattest du einen Lehrer/Mentor oder hast du dir das Kartenlegen selber beigebracht?

2. Bist du ein Hellseher oder ein „Tarot Leser“?
3. Sind deine Vorhersagen genau und ist Genauigkeit für dich wichtig?
4. Gibt es irgend etwas, dass du in einer Lesung nicht vorhersehen kannst?
5. Verwendest du ausschließlich Tarot oder bist du  multi-Disziplinär?
6. Ist die Botschaft in den Karten oder in deinem Kopf?
7. Bist du ein Priester oder ein Wahrsager?
8. Are you a fixer or a looker?
9. Nimmst du für deine Legungen Geld oder sind sie umsonst?
10. Gibt es irgend etwas, was du in einer Lesung nicht  vorhersagen würdest?

Und nun werde ich hier die Fragen alle nacheinander beantworten:

1. hattest du einen Lehrer/Mentor oder hast du dir das Kartenlegen selber beigebracht?

Ich habe mir das Kartenlegen zum größten Teil selber beigebracht, hatte aber auch Unterstützung dabei von meinen Hohepriesterinnen und Coven-Mitgliedern. Also könnte man sagen, es war eine Mischung aus Beidem.

2. Bist du ein Hellseher oder ein „Tarot Leser“

Nein, ein Hellseher bin ich nicht – zumindest sehe ich mich selbst nicht als einer. Ich habe selten Wahrträume oder Visionen daher denke ich, ich kann mich bei den „Tarot-Lesern“ einordnen.

3. Sind deine Vorhersagen genau und ist Genauigkeit für dich wichtig?

Eine allgemeine Antwort auf diese Frage empfinde ich als schwierig. Im Großen und Ganzen habe ich eine hohe „Trefferquote“ wie es so schön heißt, aber natürlich kommt es auch vor, dass Vorhersagen nicht eintreten oder nicht so, wie ich sie gesehen habe. Genauigkeit selbst ist mir persönlich nicht ganz so wichtig wie denen, für die ich lege. Ich gebe in dem Augenblick erst einmal nur Informationen weiter, was mein Gegenüber daraus macht  -darauf habe ich keinen Einfluss.

4. Gibt es irgend etwas, dass du in einer Lesung nicht vorhersehen kannst?

Ich würde sagen, das hängt immer ganz individuell von der jeweiligen Sitzung ab. Theoretisch gibt es nichts, dass man nicht vorhersagen könnte.

 5. Verwendest du ausschließlich Tarot oder bist du  multi-Disziplinär?

Ich denke mal mit „Multi-Disziplinär“ ist gemeint, ob ich noch andere Werkzeuge als die Tarotkarten verwende. Am meisten benutze ich meine Tarotkarten  – besonders, wenn ich Legungen für andere mache. Für mich selber verwende ich auch schon mal die Kugel, die Wasser- oder Feuerschau oder auch das Pendel.

6. Ist die Botschaft in den Karten oder in deinem Kopf?

Eine knifflige Frage. Ich denke, die korrekteste Antwort wäre: „sowohl als auch“. Ich versuche es mal zu erklären. Die Botschaften sind generell erst einmal in den Karten. Diese werden dann vom Kopf analysiert, aber auch die intuitiven und spirituellen Seiten  in mir verbinden sich mit den vor uns liegenden Bildern und bilden als „Gesamtpaket“ die Antworten, Worte, Sätze und Eindrücke, die ich dann an den Fragesteller weitergebe.

7. Bist du ein Priester oder ein Wahrsager?

Ich bin kein Wahrsager, wie man sie vielleicht vom Jahrmarkt her kennt. ich bin als Priester das Verbindungsstück zwischen unserer materiellen Welt und den spirituellen Welten in und um uns herum . Also würde ich eher das erstere als Bezeichnung bevorzugen.

8. Are you a fixer or a looker?

Diese Frage ließ sich nicht eindeutig übersetzen, aber so wie ich sie verstehe bin ich weder rein das Eine noch das Andere.  Es ist nicht meine Aufgabe, Probleme zu lösen. Das muss jeder selber tun. Ich bin auch kein reiner Beobachter, der tatenlos zusieht. Wenn jemand von mir Karten gelegt haben möchte, kann ich Hilfstellungen anbieten, Ratschläge durch die Informationen die wir in der Sitzung erhalten haben. Aber es obliegt jedem Menschen selbst, Verantwortung für sich zu übernehmen.

9. Nimmst du für deine Legungen Geld oder sind sie umsonst?

In der Regel sind meine Legungen umsonst, ich habe aber auch schon Geld dafür genommen. Es hängt immer davon ab, wer mich aufsucht und um eine Sitzung bittet. Wenn es Freunde sind oder die Familie, dann nehme ich natürlich kein Geld dafür. Wenn ich aber z.B. in einem Geschäft, auf einer Messe, oder einer anderen Veranstaltung arbeite, dann lasse ich mir die Legungen auch bezahlen. 

10. Gibt es irgend etwas, was du in einer Lesung nicht  vorhersagen würdest?

Ja, es gibt einige Sachen, wo ich nicht direkt sage „X und Y“ passiert.  Wenn ich zum Beispiel in einer Legung gesundheitliche Probleme sehe, rate ich der Person mal allgemein einen Arzt aufzusuchen. Ähnlich würde ich auch vorgehen, wenn ich den Tod einer Person in den Karten sehen würde. Natürlich sind so etwas heikle Themen und nicht immer einfach anzusprechen, aber bewusst Informationen zurückhalten würde ich nicht – dürfte ich von meinem Verständnis her auch nicht, da ich als Priester und –  in dieser Situation  Berater-  einer anderen Person gegenüber eine Verantwortung habe.