Grundlagen der Magie

Hier habe ich für dich einige Grundlagen der Magie und der Hexenkunst zusammengefasst.

Du solltest diese Seiten aufmerksam lesen, dann kannst du viel lernen und einige Anfängerfehler übergehen.

Magische Grundsätze

Oft hört man von Hexen, Magiern und anderen Menschen, die Magie ausüben, dass man sich an ganz besondere Gesetze zu halten hat. Nun ja, die Magie hat ihre eigenen Gesetze und Regeln, denen kann man sich nicht entziehen,

aber viele Regeln kommen aus der  Richtung / Religion / Tradition, die man befolgt. So befolgt ein Wiccapriester andere Regeln als ein Voodoopriester,

aber beide können sich nicht den Gesetzmäßigkeiten der Magie entziehen. Diese nenne ich gerne die „magischen Grundsätze“.

1. Magie ist neutral
Magie ist eine Form von Energie. Als solche ist sie wertfrei, dass heißt, sie kann für „GUTES“ wie für „BÖSES“ genutzt werden – der Magie ist es egal. Das wäre so, als würdest du unterscheiden zwischen „rotem Strom“ und „gelbem Strom“, es ist beides STROM. Oft lese ich von „weißer“ und „schwarzer“ Magie, die Allgemeinheit definiert dies etwa so: „Weiße Magie ist die GUTE Seite, schwarze Magie die BÖSE„. Das ist Schwachsinn, denn Magie ist und bleibt Energie und somit wertfrei. Und was ich noch oft lese ist folgendes „Weiße Hexe Soundso“. Nun, dies ist zwar korrekter, da hier der Richtungsstempel einer Person aufgedrückt wird. Tatsächlich müsste man zwischen „weißen“, „grauen“, „schwarzen“ und „bunten“ Hexen unterscheiden aber das tut kaum jemand. Viele nennen sich Hexe, ohne eine Farbe anzugeben. Wie will man auch die Farben einteilen?

Weiß = gut
Grau= Neutral
Schwarz = Böse
Bunt = ??
Denke mal darüber nach.

 2. Magie braucht Zeit
Diese Gesetzmäßigkeit habe ich oft zu spüren bekommen. Du musst wissen, indem du Magie anwendest, sendest du Energie auf ein bestimmtes Ziel, und bis dieses erreicht werden kann, muss eine Menge Arbeit geleistet werden. Du kannst es etwa mit einem riesigem Uhrwerk vergleichen, wo jedes Zahnrad ein anderes in Bewegung versetzt. Manche Ziele können schneller erfüllt werden, andere brauchen mehr Zeit, einige Zauber und Rituale gehen gar nicht in Erfüllung.

3. Magie hat ihre Grenzen
Magie bewirkt viel, sie ist mächtiger als Nichtpraktizierende glauben, aber im gleichen Zuge auch nicht übermächtig. Magie ist eben eine Naturkraft, und als solcher den Naturgesetzen unterworfen. Keine Hexe kann aufgrund ihrer „Zauberkräfte“ fliegen, andere Menschen in Tiere oder Stein verwandeln und garantiert KEINEN Lottogewinn herbeizaubern, wenn sie nicht auch einen Lottoschein ausgefüllt hat. Für viele deiner Zauber musst du auch selbst aktiv werden, es reicht nicht, einen Zauber für einen Traummann auszuführen, und dann nicht nach ihm zu suchen. Und vergiss schnell, dass du einen Star o.ä. bezaubern könntest: Mal ernsthaft, wie soll sich jemand in dich verlieben, der gar nicht weiß, dass es dich gibt?

Das ist ein weiterer Punkt: Liebesmagie kann nur da wirken, wo bereits etwas vorhanden ist – ansonsten wirkt sie nicht.

4. Achte auf deine Formulierungen
Magie ist eine Energie, mit Strom vergleichbar, wenn man ihre Wirkweise anschaut. Der Strom fließt von seinem Anfang (sagen wir dem Generator) zu seinem Ziel (sagen wir einen Toaster). Auf dem Weg sucht er sich den schnellsten Weg aus, den mit den wenigsten Hindernissen. Und genauso wirkt die Magie. Wenn du ZU genau formulierst, stellst du der magischen Energie Hindernisse in den Weg, die sie umgehen muss.  Dies kann ein Grund sein, weshalb dein Zauber nicht das bewirkt hat, was du dir vorgenommen hattest.

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