Quintessenz

Viele Kartenleger (ich auch) verwenden bei ihren Tarotsitzungen am Ende der Legung die so genannte Quintessenz. Diese ist so etwas wie der abschließende Hinweis an den Fragesteller zum Umgang mit den Karten; es ist sozusagen eine Zusammenfassung der Legung und daraus kann der Kartenleger weitere Ratschläge ziehen und geben.

Berechnen der Quintessenz:

Die Zahlenwerte aller aufgedeckten Karten werden zuammengerechnet, dann bildet man solange daraus die Quersumme, bis die Zahl bei höchstens 22 liegt.

(also z.B. 5+9+1+12 = 27 = 2+7 = 9)

+ ++ =

Die Karten der Großen und der Kleinen Arkana zählen mit ihrem Zahlenwert, wobei die Asse als 1 gerechnet werden und die Personenkarten wie Könige, Königinnen, Prinzessinnen und Prinzen als 0 zählen.

Es gibt Kartenleger, die solange Quersummen bilden, bis nur noch ein einstellige Zahl am Ende übrig bleibt also von 1 bis 9. Alle Kartenwerte ab 10 aufwärts würden wieder auf eine einstellige Zahl zuammengerechnet und das wäre die endgültige Quintessenz.

Der Narr ist wieder mal eine Ausnahmekarte denn er zählt ja nicht nur als 0 sondern auch als 22te Karte der Großen Arkana. Somit wäre die Quintessenz aus dem Narren 2+2 = 4 – Der Herrrscher.

 

Diese weitere Methode finde ich für mich unpassend,denn ich komme mit der “einfachen” Quintessenz sehe gut zurecht. Aber das muss wohl jeder für sich selbst herausfinden.

 

 

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