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Reiki-Praxis (6): Die Kombination von Reiki und Kristallen

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Saphiro de Mabon

Kristalle, Edelsteine und Halbedelsteine sind in der modernen Esoterik sehr beliebt. Zum einen ist die Arbeit mit den Schwingungen dieser Schätze recht einfach zu handhaben und zum anderen sehen sie auch noch sehr dekorativ aus.

Auch die Arbeit mit Reiki lässt sich durch Kristalle erweitern. Inzwischen gibt es viele Reiki-Praktizierende, die Kristalle und Reiki miteinander kombinieren, auch wenn es nicht zum traditionellen System gehört.

Aber das ist ja wiederum das Schöne an Reiki – es ist nicht dogmatisch und solange es einem gut tut, kann man mit vielen Dingen experimentieren.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen nun einige Möglichkeiten erklären, wie man die Anwendung von Reiki mit Kristallen unterstützen kann.

Die Auswahl ist groß!

Wenn Sie ein Esoterik- oder ein Edelsteinfachgeschäft aufsuchen, werden Sie feststellen, dass es eine sehr große Anzahl von Edel- und Halbedelsteinen gibt. Jeder Stein hat seine ganz speziellen Wirkungen – wie soll man da noch durchsteigen?

Ich empfehle Ihnen für den Anfang, sich mit 3 Edelsteinen zu begnügen – dem Amethyst, dem Bergkristall und dem Rosenquarz. Jeder dieser 3 Arten ist häufig und in großer Vielfalt zu bekommen. Ihre Möglichkeiten sind sehr verschieden, und doch ergänzen sie sich sehr gut.

Der Amethyst

wird gerne als „Meditationsstein“ bezeichnet.

Er hilft uns, unsere Meditationen zu vertiefen und Einsichten besser zu erkennen. Seine Schwingungen verhelfen uns dazu, uns besser zu konzentrieren, unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und zu erkennen, was notwendig ist, um es zu erreichen.

Der Bergkristall

verkörpert eine sehr hohe spirituelle Stufe unter den Mineralien.

Er wird als Stein der Wahrheit und des Lichts gesehen, er reinigt und schützt und unterstützt mit seinen Schwingungen auch andere Steine.

Der Rosenquarz

wird oft auch „Liebesstein“ bezeichnet.

Er verfügt über sehr harmonische Schwingungen, die Frieden, Liebe und Freundschaft fördern. Er kann uns helfen, mit unserer Wut und unseren Aggressionen umzugehen und er lindert außerdem die Trauer, indem er Hoffnung spendet.

Chakrenarbeit mit Kristallen

Die Arbeit an Ihren Chakren habe ich Ihnen bereits erklärt (sehen Sie hierzu auch noch mal die Ausgabe vom Dezember 2006 nach).

Sie können diese Arbeit effektiver und erfahrungsreicher gestalten, wenn Sie Kristalle zu Hilfe nehmen. Sie können mit Kristallen ganz gezielt bestimmte Chakren ansprechen. So wird der Bergkristall dem Kronenchakra zugeordnet, der Amethyst dem Stirnchakra (Drittes Auge) und der Rosenquarz dem Herzchakra.

So funktioniert es:

Am einfachsten geht es, wenn Sie sich dazu auf den Rücken legen. Platzieren Sie einen Bergkristall auf einem Chakra, an dem Sie besonders arbeiten möchten, z.B. Solarplexus. Nun stimmen Sie sich auf Reiki ein und gehen wie gewohnt die Handpositionen des Chakren-Ausgleichs durch. Wenn Sie das zu behandelnde Chakra erreicht haben, legen Sie die Hand leicht gewölbt darüber und lassen einfach Reiki durch den Kristall in das Chakra fließen.

Es kommt sehr häufig vor, dass sich die Wahrnehmung an diesem Chakra verändert. Wenn ich diese Übung mache, nehme ich z.B. eine sehr viel kräftigere Farbe und einen wesentlich stärkeren Energiefluss wahr.

Sie können experimentieren und versuchen herauszufinden, ob sich Ihre Wahrnehmungen je nach verwendetem Kristall unterscheiden. Sie können auch an Stelle von nur einem Kristall 7 verwenden und sie auf jedem Chakra positionieren.

Selbstbehandlung mit Kristallen

Ähnlich wie beim Chakren-Ausgleich wirkt die Verwendung von Kristallen bei der Reiki-Selbstbehandlung. Mit Hilfe von Kristallen können Sie gezielt an Positionen arbeiten, die z.B. blockiert sind oder einfach, um die Behandlung zu verstärken. Gehen Sie hierzu vor wie Sie es gewohnt sind, nur dass sie einen Kristall auf eine der Positionen legen, die Sie mit Ihren Händen abgehen. Versuchen Sie auch hier, Unterschiede festzustellen und seien Sie ruhig experimentierfreudig. Vergessen Sie nicht – solange Sie sich dabei gut fühlen, können Sie alles tun, was Sie möchten.

Fremdbehandlung mit Kristallen

Wenn Sie jemand anderes mit Reiki behandeln und gerne Kristalle einsetzen möchten, sollten Sie vorher schon einige Erfahrungen an sich selbst gemacht haben.

Natürlich sollte der Reiki-Empfänger mit der Verwendung von Kristallen einverstanden sein.

Sprechen Sie mit dem Reiki-Empfangenden ab, welche Positionen Sie mit Kristallen behandeln möchten und wie es sich auswirken kann. Auch sollten Sie klären, welche Kristalle Sie benutzen – universell einsetzbar ist sozusagen der Bergkristall.

Klärung der Atmosphäre mittels Kristallen

Im Seminar zum zweiten Reiki-Grad bekommt man von dem Lehrer nicht nur die Reiki-Symbole erklärt, sondern auch, wie man sie einsetzen kann. Eine dieser Methoden ist die Klärung oder Reinigung von Räumen. Aber auch wenn Sie noch keine Einweihung in den zweiten Grad haben, können Sie die Atmosphäre von Räumen mit Reiki anheben und so reinigen – nehmen Sie einfach einige Kristalle zu Hilfe.

So funktioniert es:

Besorgen Sie sich einen (oder mehrere) größeren Bergkristall. Reinigen Sie ihn etwa 2 Minuten unter kaltem fließendem Wasser und trocknen ihn gut ab.

Stimmen Sie sich dann wie gewohnt auf Reiki ein und nehmen Sie dann den Kristall zwischen Ihre Hände. Nun geben Sie dem Kristall etwa 10 Minuten lang Reiki. Stellen Sie sich vor, wie die Reiki-Energie in den Bergkristall eindringt und er von innen heraus weiß leuchtet.

Den so aufgeladenen Bergkristall stellen Sie nun in dem betroffenen Raum auf.

Verwenden Sie einen Bergkristall, wenn Sie vorhandene Negativität aus dem Zimmer vertreiben möchten. Auch nach einem Streit oder einer längeren Krankheitsphase ist der Bergkristall gut geeignet.

Möchten Sie eine warme, freundliche und liebevolle Atmosphäre schaffen, laden Sie einige Rosenquarzbrocken mit Reiki auf und verteilen Sie diese im Raum. (Sie können Rosenquarz auch zusammen mit Bergkristall nach einem Streit verwenden).

Möchten Sie eine Atmosphäre schaffen, in der Sie sich konzentrieren, Sie Ihre Arbeit erledigen können (z.B. in Ihrem Büro), verwenden Sie einige Amethyste. Laden Sie diese mit Reiki auf und verteilen Sie sie im Raum. Besonders dekorativ sind Amethystdrusen – wenn sie auch meist recht teuer sind.

So, das waren einige Vorschläge von meiner Seite, wie Sie Reiki und Kristalle miteinander kombinieren können. Probieren Sie aus, was sich gut angehört hat und was sich für Sie richtig anfühlt. Und vergessen Sie nicht, die von Ihnen verwendeten Kristalle in regelmäßigen Abständen zu reinigen und neu aufzuladen.

Probieren Sie die vorgestellten Möglichkeiten aus oder denken Sie sich neue aus – es wird Ihnen mit Sicherheit Spaß machen. Und wenn Sie möchten, lassen Sie mich und die Leser der Pascale an Ihren Erfahrungen und Ideen teilhaben. Denn auch wir lernen immer wieder dazu.

Ihr Saphiro de Mabon