Skatkarten

Neben dem Legen von Karten wie Tarot, Lenormand, Zigeuner, Kipper oder anderen Orakelkarten ist vor allem das Legen mit den 32 Spielkarten eines Skatspieles bekannt und beliebt. Tatsächlich geht die Nutzung dieser Karten zurück bis ins 15.Jahrhundert, die Quellen über den eigentlichen Ursprung der Karten sind umstritten.

Die Personenkarten:

Vor der eigentlichen Kartenlegung wird die Personenkarte (also die Karte, die den Fragesteller darstellt) ausgewählt. Sie kann je nach Geschlecht und Familienstand des Fragestellers unterschiedlich sein.

Als Personenkarten werden die König und Damekarten des Skatspiels verwendet.

Karo König    = unverheirateter (oder geschiedener Mann)

Herz König    = verheirateter (oder in eheähnlicher Beziehung lebender) Mann

Kreuz König = verwitweter Mann

Karo Dame   = unverheiratete (oder geschiedene Frau)

Herz Dame    = verheiratete (oder in eheähnlicher Beziehung lebende) Frau

Kreuz Dame = verwitwete Frau

3er System

Zunächst wird die Personenkarte aus dem Spiel genommen, danach werden die Karten gemischt. Nach dem Mischen der Karten werden 3 Karten von links nach rechts ausgelegt.

Die linke Karte steht für die Vergangenheit, die mittlere Karte für die Gegenwart und die rechte Karte für die Zukunft.

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Das Große Blatt

Dieses System wird am häufigsten verwendet, denn es verschafft dem Kartenleger einen recht guten Gesamtüberblick. Hierbei werden alle 32 Karten in 4 Reihen zu je 8 Karten ausgelegt.

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Deutung der Karten

Von der Personenkarte ausgehend zieht man nun ein Kreuz. Die Karten links von der Personenkarte stellen die Vergangenheit dar, die Karten darüber die nicht beeinflussbare Gegenwart, darunter die beeinflussbare Gegenwart und alle Karten rechts von der Personenkarte stehen für die Zukunft. Gedeutet werden zunächst die Karten auf dieser Linie, jeweils in ihren Wechselbeziehungen.
Anschließend wird in den übrigen Karten nach weiteren wichtigen Ereignissen oder Personen geschaut,

um näheres über die Umstände oder die Hintergründe der Bedeutung zu erfahren. Dabei gibt es kein festes Schema, welche Umgebungskarten im Zusammenhang stehen, sondern hier ist die Intuition des Kartenlegers gefragt.

Die Karten bekommen durch ihre Umgebungskarte und ihre Entfernung zur Personenkarte unterschiedliche Bedeutungen, eine Aussage kann verstärkt oder gemildert werden, kann positiv werden oder ins Negative gekehrt werden.grossesblatt2

In diesem Fall ist der Fragesteller ein verheirateter Mann, seine Personenkarte liegt im Blatt ganz unten, das bedeutet, ihm sind die Einflüsse bekannt.

Für Einsteiger empfehle ich:

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Ich selbst arbeite so gut wie nie mit den Skatkarten. ich komme einfach mit dem Tarot viel besser zurecht.