Spiegelschau

Wir alle kennen den Zauberspiegel von Schneewittchen´s Stiefmutter, welcher ihr immer die Wahrheit gesagt und gezeigt hat. Wir alle kennen das berühmte „Spieglein, Spieglein an der Wand…“

Aber was ist dran am Zauberspiegel?
Der Spiegel wird schon seit sehr langer Zeit als Objekt der Weissagung genutzt. Es heißt, er zeigt die Pfade in versteckte Welten. Der Spiegel wird auch benutzt um sein Innerstes genauer zu erforschen, seine Ängste und Hoffnungen zu erkunden.

Es gibt viele Hexen, die meinen der Wahrsagespiegel muss eine schwarze Fläche haben. Solche Spiegel kann man kaufen, man kann ihn aber auch selber herstellen.

Besorge dir einen Spiegel, den du aufstellen kannst (rund, eckig, schlicht oder aufwendig, das ist egal).

Besorge dir ebenfalls schwarze Lackfarbe. Stelle einige Kerzen auf, um genug zu erkennen, zünde Weihrauch oder eine andere Räucherung an und trage mit einem Pinsel gleichmäßig die Farbe dünn auf der Spiegelfläche auf. Lasse das ganze trocknen, dann überziehe den Spiegel notfalls mit einer zweiten Schicht.

Ein ganz normaler Spiegel tut es aber auch, wenn du zur Arbeit alles verdunkelst, damit sich nichts anderes darin widerspiegelt. Du kannst den Spiegel mit geweihtem Wasser reinigen, oder mit einer Räucherung.

Den Spiegel befragen
Um den Spiegel zu befragen, stelle eine Kerze hinter ihm auf, und schaue hinein. Konzentriere dich auf die Spiegelfläche und begib dich in Trance. Lasse die Augen dabei jedoch offen. Wenn es dir hilft, sag vorher, was du sehen möchtest. Stelle die Augen auf „Weitsicht“ und schaue einfach auf die Fläche. Mit ein wenig Übung und Veranlagung wirst du Bilder, ja ganze Szenen sehen können.

Spiegelweihe