Die Göttin
Sie, die alles Leben hervorbringt, ist die
dunkle Mutter, gleichzeitig aber auch die helle, lichte Seite
des Mondes. Ihre Kraft ist die Fruchtbarkeit und das intuitive
Wissen um die Gesetze der Natur.
Sie erscheint uns als Erdgöttin, als Herrin des Wassers, des
Gefühls und der Sternengöttin, die den Menschen Frieden
bringt.
IHRE Erscheinungsformen sind ebenso vielfältig wie ihre Namen:
Aradia, Isis, Diana, Hekate, Demeter, Inanna,
Cerridwen; und viele, viele mehr.
Sie ist diejenige, die den Hexen die Kunst der
Zauberei geschenkt und sie das Wissen um die Heilkraft der
Pflanzen und Steine gelehrt hat.
Ihr Symbol ist der Mond - er repräsentiert die Göttin in allen ihren Erscheinungsformen. Der zunehmende Mond ist der jugendliche, jungfräuliche Aspekt der Göttin. Der Vollmond ist die schwangere Göttin, die Mutter, die den Sonnengott unter ihrem Herzen trägt. Der abnehmende Mond ist die alte, weise Göttin, die sich zurückzieht, um sich zu erneuern und zu verjüngen.
Der Schwarzmond (auch Neumond genannt) repräsentiert BEIDE
Aspekte der Göttin; auf der einen Seite die alte und
zerstörende Göttin, zum andern den jungen, belebende
Aspekt.
Dies soll auch einigen Hexen zufolge der Grund dafür sein,
weshalb sie bei dunklem Mond keine Rituale vollziehen. Sie
wissen nicht, welcher Aspekt den Zauber aufnehmen würde und er
könnte so ins Gegenteil verkehrt werden.